22.
Mai
Aufbaumodul 2 im Traumasensiblen Yoga (AM 2) – TSY D AM 19.2 DRS – ab Mai 2020
Insert shortcode
ganztägig
von Freitag, 22. Mai 2020 bis Sonntag, 24. Mai 2020

Seminardaten:
freitags 18:00 bis 21:15 Uhr, samstags 09:30 bis 17:30 Uhr und sonntags 09:30 bis 12:45 Uhr
Akademie der Kulturen NRW: Seminar / Ausbildung /
BILDUNGSURLAUB Nr: TYW13716
Ort: Yoga Studio Yogawaves, Förstereistr. 25, 01099 Dresden

Leitung: Joachim Pfahl
16 UE, 350 €, Ermäßigung nach Vereinbarung

Zielgruppe:
Diese Fortbildung ist für Yogalehrende und andere Berufsgruppen, die in diesem Bereich tätig sind sowie Psychotherapeuten, Ärzte und Heilpraktiker.

Was genau ist Traumasensibles Yoga (TSY)?:
TSY ist ein ganzheitlicher Heilungsweg, der die vielfältigen Vernetzungen von Körper, Seele und Bewusstsein berücksichtigt. Seelische Verletzungen und Traumata sind im Körper und in unseren Gewohnheiten gespeichert. Daher führt der Weg manchmal von einem achtsamen Bewusstsein und hilfreichen Bildern zu einem geänderten Körpererleben, also Top-down. In anderen Situationen dagegen, ist es zuerst wichtig, den Körper durch stärkende und befreiende Bewegungen wieder flexibel und lebendig werden zu lassen, bevor angenehme Gefühle und klare Gedanken sich einstellen können, also Bottom-Up. Indem wir den eigenen Atem genießen lernen, bekommen wir ein Mittel an die Hand, unsere Stimmung zu verbessern. Am wirksamsten ist es, wenn wir unsere drei Energiequellen, also Bewegung, Atem und Bewusstsein, miteinander verbinden. In einer Rückkopplungsschleife verstärken sich diese Energielieferanten dann gegenseitig, und wir finden zurück zu den in uns ruhenden Ressourcen und Kraftquellen. Da TSY die im Körpergedächtnis gespeicherten Erfahrungen im Blick hat, ist es wahrnehmungsorientiert und nicht leistungsorientiert. Leidensfahrungen brauchen eine Würdigung, bevor sie in die eigene Biographie integriert, in der Vergangenheit abgelegt und somit, als Samen für posttraumatisches Wachstum sich entfalten können.

Inhalt des Aufbaumoduls 2 (AM 2):
In diesem 2. Aufbaumodul wird ein tieferes Verständnis des Trauma-Verarbeitungsprozesses, der im Wechsel zwischen Auftauchen und Wieder-sinken-lassen stattfindet, vermittelt. Beides ist gleich wichtig und es werden hilfreiche Methoden des TSY für den einen wie für den anderen Pol besprochen und geübt. Im TSY werden Trigger als Wunsch nach Integration verstanden. Sie liefern wichtige Informationen für den Weg zu einer ganzheitlich authentischen Persönlichkeit.
Dennoch können auftauchende Trigger-Situationen eine Herausforderung darstellen. In einer Yoga Gruppenstunde z.B. ist eine gute Balance zwischen begleitender Unterstützung der/des Betroffenen und Einbeziehung der Restgruppe gefordert. Die Kenntnis der Spiegelneurone und ihre zielgerichtete Nutzung macht es möglich, die/den Betroffenen auf der Bewusstseinsebene zu erreichen, auf der sie/er sich in diesem Moment befindet. Stabilisierungs-, Zentrierungs- und Erdungsübungen, die das hohe Erregungsniveau auf ein gesundes Maß reduzieren, werden besprochen und erprobt. Eine Psychotherapeutin oder eine Yogalehrerin, die gelernt hat Ruhe zu bewahren und Sicherheit und Kompetenz auszustrahlen, kann sowohl im Einzel- wie im Gruppensetting die Situation für alle entwicklungsförderlich gestalten und die Krisensituation in die Chance zu einem tiefgreifenden Heilungs- und Integrationsprozess verwandeln, von der auch eine gegebenenfalls begleitende Restgruppe profitieren kann.

Kontakt & Anmeldung:
TSY Geschäftsstelle – Herrn Michael Pfahl
TSY-ingradual:registered: Dunemann-Pfahl GbR
Marienweg 17
41363 Jüchen-Damm
Telefon: 02182-570 3088
E-Mail: info@traumasensiblesyoga.de
www.traumasensiblesyoga.de